Augenkrankheiten

Die Augen sind das wichtigste Organ des menschlichen Körpers, sie können durch nichts ersetzt werden. Ist ein Auge einmal erkrankt oder gar erblindet, ist es unwiderruflich verloren. Darum sollten die Augen besonders schonungsvoll behandelt werden. Dazu gehört unter anderem, sie vor schädlicher UV – Strahlung zu schützen. Ein regelmäßiger Besuch beim Augenarzt gehört dazu. Dennoch können Augen erkranken. Manche können behandelt werden, andere wiederum sind unheilbar. Die häufigste Augenkrankheit ist die Bindehautentzündung. Sie kann sowohl durch äußere Einflüsse entstehen, als auch die Folge einer Erkältung sein. Mit Augentropfen oder Salben ist sie gut behandelbar. Leidet der Patient an Diabetes (Zuckerkrankheit) kann sich diese auch auf die Augen auswirken. Dabei werden die kleinen Blutgefäße der Netzhaut geschädigt. Folgen davon sind Einschränkungen des Gesichtsfeldes und Nachlassen der Sehkraft, das bis zur Erblindung führen kann. Doch auch körperlich gesunde Personen können Probleme mit den Augen haben. Die bekanntesten Probleme sind die Kurz- bzw. Weitsichtigkeit. Ist man kurzsichtig, sieht man in der Nähe gut, jedoch in der Ferne schlecht. Bei der Weitsichtigkeit ist das genau umgekehrt. Diese Fehlfunktion der Augen kann einfach mit einer Brille behoben werden. Oft gehen diese Probleme mit einer Hornhautkrümmung (Astigmatismus) einher. Der Augenarzt oder der Optiker kann diese Werte genau bestimmen. Liegt ein Astigmatismus vor, wird das bei dem Schliff der Gläser berücksichtigt. Im Alter leiden Personen oft an grauem oder grünem Star. Dabei trübt sich die Linse und der Patient erblindet langsam. Grauer Star lässt sich gut operieren. Diese Operation ist schmerzfrei, sie wird mittels Laser durchgeführt. Grüner Star ist bis zum heutigen Zeitpunkt nicht heilbar, kommt jedoch auch seltener vor, als der graue Star. Bezüglich Operationsmöglichkeiten muss noch erwähnt werden, dass, dank neuer Operationsmethoden auch die Fehlsichtigkeiten behandelt werden. Diese müssen jedoch meist selbst bezahlt werden. Ist die Dioptrienstärke sehr hoch, übernehmen unter Umständen die Kassen einen Teil der Kosten.

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